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Schullandheim 2016 - Schloss Rechenberg - Klasse 6a Tag 3: Steinzeit Am   Dienstag,   den   12.Juli   2016,   frühstückten   wir   um   7:45   Uhr,   um   dann   mit   Energie   in den   Tag   zu   starten.   Um   10.00   Uhr   ging   es   dann   auch   schon   los.   Mit   Johannes   machten wir   eine   Zeitreise   in   die   Steinzeit.   Er   hat   uns   am Anfang   etwas   über   die   Steinzeit   erzählt. Wir   durften   ihm   auch   unser   Wissen   über   die   Steinzeit   mitteilen.   Danach   versuchten   wir mit    einem    Holzfeuerbohrer    ein    Feuer    zu    erzeugen.    Es    war    sehr    schwierig!    Auch Johannes sagte, dass man dazu Übung bräuchte.  Anschließend   versuchten   wir   mit   einem   Pyrithstab   und   mit   einem   Feuerstein   ebenso   ein Feuer zu entfachen. Dies erforderte auch sehr viel Übung, es gelang jedoch Einigen.  Nachdem   wir   das   geschafft   hatten,   bauten   wir   mit   Stöcken   und   Bast   unseren   eigenen Feuerbohrer.   Wir   nahmen   einen   großen   Stock   und   befestigten   in   der   Mitte   dünne   Stöcke mit   Bast,   die   wir   an   den   Enden   zusammenknoteten.   Am   oberen   Ende   des   größten Steckens    bohrten    wir    ein    Loch,    durch    das    wir    den    Bast    zogen.    Man    konnte    den Feuerbohrer   auch   als   Handwerkbohrer   benutzen.   Dazu   musste   man   sich   im   Baumarkt eine    handelsübliche    Bohrerspitze    besorgen    und    diese    vorne    an    dem    großen    Stock befestigen.   Als   wir   alles   über   den   Feuerbohrer   erfahren   hatten,   widmeten   wir   uns   der Steinzeitkunst.    Wir    stellten    Pinsel    aus    Bambusröhrchen    und    Pferdehaar    her.    Die Pferdehaare   befestigten   wir   mit   flüssigem   Harz   in   den   Bambusröhrchen;   fertig   war   unser eigener    Pinsel!    Nun    konnten    wir    drauf    los    malen….   Aber    halt!    Mit    was?    Johannes erklärte    uns,    wie    wir    unsere    eigenen    Naturfarben    herstellen    konnten.    Wir    rührten verschiedene    Naturmaterialien    mit    Wasser    an,    um    so    unterschiedliche    Farbtöne    zu gewinnen.   Dazu   mussten   wir   die   Naturmaterialien   erst   einmal   fein   mörsern.   Fertig   war die   Farbe.   (Wir   versuchten   es   auch   mit   Gras,   jedoch   war   dies   erfolglos.)   Nun   malten   wir die    Steinzeitmenschen,    Jagd-    und    Haushaltsszenen    auf    ein    großes    Plakat.    Danach stärkten wir uns kurz mit unserem Lunchpaket und setzten dann unser Programm fort.  Der   zweite   Teil   unseres   Steinzeitprogrammes   bestand   darin,   einen   Lehmofen   zu   bauen. Wir   wurden   in   Gruppen   aufgeteilt.   Eine   Gruppe   musste   sich   auf   die   Suche   nach   Ästen, Stäben    und    Zweigen    machen    und    diese    auch    auf    ihre    dementsprechende    Länge zuschneiden.    Eine    andere    Gruppe    musste    die    Ziegelsteine,    die    Johannes    schon bereitgestellt   hatte,   in   kleine   Gruben   um   den   Ofen   herumsetzen.   Wir   steckten   die   Stäbe in   einzelne   Löcher   der   Ziegelsteine   und   bauten   über   den   Ofen   eine   Art   Tipi   (Dach   aus Ästen).   Eine   andere   Gruppe   mischte   Stroh   und   Lehm   mit   Wasser,   welches   wir   aus   dem See   schöpften,   und   formten   daraus   Fladen.   Mit   diesen   befestigten   wir   den   Ring   des Ofens,   den   die   anderen   bauten. Anschließend   feuerte   Johannes   den   Ofen   an   und   schob die   von   der   Jugendherberge   vorbereiteten   Minibrötchen   auf   einem   Backblech   in   den Ofen. Danach gab es warme Brötchen, die wir uns an der Grillstelle gönnten. Der   Tag   war   sehr   interessant   und   aufregend,   denn   wir   hatten   viel   über   das   Leben   der Steinzeit    gelernt!    Danke    Johannes!    Du    hast    uns    einen    sehr    unterhaltsamen    Tag geschenkt!!!!  (Laurin Härterich, Ron Grau, Timo Thiele, Anastasia Jaufmann & Alison Clement)   Hier geht‘s zu ein paar Eindrücken in Bildern.
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