© Eduard-Mörike-Gymnasium Neuenstadt a. K.
Musicals am EMG - Mehr als Musik Zwei   großartige   Musicals   -   „The   Rocky   Horror   Show“   und   „A   Hairy   Tail“   –   sorgten   in   den vergangenen   Schulzeiten   für   Furore   in   der   Schulgemeinde.   Beim   Letzteren   kamen   über 1000    begeisterte    Besucher    an    drei   Aufführungstagen    in    die    Stadthalle    Neuenstadt. Dabei      wirkten      sich      die      Musicalprojekte      nicht      nur      gewinnbringend      auf      die Zusammenarbeit    von    Schule    und    Gemeinde    aus,    sondern    brachten    für    die    vielen Mitwirkenden   wie   die   gesamte   Schulgemeinde   ein   ganz   weites   Feld   an   Erfahrungen   und Bestätigungen. Was ist aber das Erfolgsgeheimnis dieser gelungenen Aufführungen? Zum    Einen    waren    diese    Musicalprojekte    nie    nur    ein    Anhängsel    des    Schullebens, sondern   alle   -   interne   wie   externe   Schulpartner   -   ließen   sich   auf   die   Vorhaben   ein.   Ob mit   Freistellungen   vom   Unterricht,   Bereitstellung   von   Know-How,   von   angemessener Technik   und   von   Räumlichkeiten   sowie   einer   nicht   unwichtigen   finanziellen   Absicherung -    alle    unterstützten    die    Projekte    mit    großem    Ernst    und    Spaß    an    der    Freude    der Mitwirkenden.   Zum   Anderen   wurden   unter   unseren   Schülerinnen   und   Schülern   -   und übrigens    auch    im    Lehrerkollegium    -    viele    gefunden,    die    sich    vom    Musical-Virus anstecken   ließen   und   bereit   waren,   Zeit   und   Energie   in   das   Projekt   zu   investieren   und eine   anstrengende,   zeitaufwändige   und   manchmal   auch   mühsame   Probenarbeit   auf   sich zu   nehmen.   Stets   hatte   dabei   das   so   entstandene   Projektteam   den   Ehrgeiz,   eine   eigene Version   bekannter   Musicals   zu   präsentieren,   was   die   Kreativität   aller   anregte.   Jeder brachte   sich   mit   Ideen   ein,   die   entweder   angenommen   oder   verworfen   wurden,   immer aber    stand    die    Arbeit    an    der    gemeinsamen    Sache    im    Mittelpunkt.    Man    sammelte Erfahrungen   von   Zusammenhalt   in   der   Gruppe: Allein   bin   ich   nichts,   als   Gruppe   sind   wir alles. In diesem Sinne entstanden mehrere Teams: Thomas Reiss leitete die Gesangsproben der Darsteller und Chöre; Frau Jost-Hutflesz probte die Tänze und Choreografien ein; Nicole   Welte-Liebsch   arbeitete   mit   der   Bühnenbild-AG   an   Kulissen   und   Kostümen und war auch für diverse Masken zuständig; ein Technik-Team kümmerte sich um die Beschallung; eine eigens zusammengestellte Schüler-Band probte die Songs live ein. Zum     Musicalspielen     gehören     immer     auch     die    Aufführung,     der     Stress     und     die Anstrengung.   Und   wenn   sich   der   Vorhang   dann   schließt   und   man   merkt,   dass   das,   was man   dargeboten   hat,   gut   ankommt,   dann   ist   das   ein   großartiges   Gefühl.   Alle   an   den Projekten    Beteiligte,    die    Darsteller,    die   Tanzgruppen,    verschiedene    Chöre,    die    Live- Band,   die   Bühnenbildner,   die Ausstatter,   die   Maskenbildner   sowie   die   Techniker   lieferten dabei   eine   tolle   Leistung   ab,   die   große   Anerkennung   hervorrief.      Diese   gemeinsamen Erlebnisse   zeigten   dann   auch   außerhalb   der   Proben   und   Aufführungen   Wirkung,   denn sie      stärkten      das      eigene      Selbstbewusstsein      und      das      soziale      Zusammen- gehörigkeitsgefühl:   „Ich   kann   das,   ich   schaffe   das,   und   zwar   nicht   nur   als   Einzelner, sondern immer auch als Gruppe.“ (Thomas Reiss, Musiklehrer am EMG)
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